Geschichte

2002: Gründung des sinfonischen Blasorchesters Berchtesgadener Land

Das sinfonische Blasorchester des Berchtesgadener Land wurde 2002 unter der Leitung von Wolfgang Greiner gegründet. Das Orchester finanzierte sich selbstständig, nur mit Hilfe einiger Sponsoren. Die Musiker und Musikerinnen zahlten einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, um Ausgaben wie Noten stemmen zu können. Das Benefizkonzert (zu diesem Zeitpunkt noch eins, gespielt in Bad Reichenhall) wurde von Anfang an zu Gunsten des Netzwerks Hospiz veranstaltet.

2014/15: Wechsel der musikalischen Leitung, Zugehörigkeit zum Musikbund Ober- und Niederbayern

Das erste Konzert unter der Leitung von Wolfgang Nobis fand in der Saison 2014/15 statt. Mit dem Wechsel des Dirigenten hat sich auch die Orchesterstruktur geändert. Das Orchester wurde Teil des Musikbundes von Ober- und Niederbayern, Bezirk Chiem-Rupertigau und ist seitdem das Bezirksorchester. Der Musikbund trägt die anfallenden Kosten und unterstützt das Orchester maßgeblich mit seinem Netzwerk.


Wolfgang Nobis kommt aus Nussdorf am Haunsberg und studierte in Linz Trompete. Mit seiner engagierten, motivierten und aktiv nach vorn drängenden Art hat Wolfgang viel Zeit, Energie und Aufwand in das Orchester und seine Struktur gesteckt.


Mit Recht kann behauptet werden, dass das Orchester ohne Wolfgang in seiner jetzigen Form nicht bestehen würde, worüber wir ihm sehr dankbar sind. Auch Gudrun Rehrl muss in dieser Stelle erwähnt werden, die nicht nur als erste (Solo)Flötistin im Orchester mitwirkte, sondern auch – gemeinsam mit Wolfgang – maßgeblich die Organisation inne hatte.

2018/19: Weiterer Wechsel in der musikalischen Leitung

Mit der Saison 2018/2019 übernahm Andreas Resch nicht nur das sinfonische Blasorchester, sondern auch das Amt des Bezirksdirigenten. Obwohl diese Funktionen nicht miteinander gekoppelt sein müssen, hatte der Bezirk und das Orchester mit Andreas nun einen echten Gewinn an der musikalischen Spitze.

So hat Andreas die Ausbildung im Dirigieren sogar bis B Niveau absolviert, was im Bereich der Laienmusik schon eher die Ausnahme ist.

Drei Konzertsaisons führte Andreas das Orchester und konnte erfolgreiche Konzerte in den Jahren 2019, 2020 und 2023 aufführen.
Mit dem Wechsel des Dirigenten änderte sich auch die Organisationsstruktur. Während Wolfgang zuvor mit Gudrun alles alleine hatte organisieren müssen, gab es nun einen musikalischen Leiter, der seine Aufgaben fast ausschließlich in diesem Bereich fand. Unterstützt wurde er mit allen weiteren Aufgaben durch ein Organisationsteam, das bis heute noch besteht.

2023/24: Erneuter Wechsel des Dirigenten

Aus persönlichen Gründen legte Andreas Resch das Dirigat mit den Konzerten 2023 nieder. Erfreulicher Weise hat sich mit Wolfgang Nobis ein altbekanntes Gesicht bereit erklärt, das Orchester wieder zu führen.
Wir freuen uns, dass Wolfgang weiterhin viel Spaß an der Arbeit mit dem Orchester hat und ihm offensichtlich auch die guten Konzertideen weiterhin nicht ausgehen.